Musik sollte nicht ewig abspielbar sein!

2009-07-31 von Rasi, getagged als medien

Diese Schote gab jüngst Steven Metalitz, seines Zeichens Anwalt meiner Lieblings-Verbrecher von MPAA/RIAA von sich.

Man beachte sein rethorisches Geschick beim argumentieren dieser Forderung:

"We reject the view," he writes in a letter to the top legal advisor at the Copyright Office, "that copyright owners and their licensees are required to provide consumers with perpetual access to creative works. No other product or service providers are held to such lofty standards. No one expects computers or other electronics devices to work properly in perpetuity, and there is no reason that any particular mode of distributing copyrighted works should be required to do so."

Ja, das macht natürlich Sinn. Weil Computer kaputt gehen, sollte Musik das auch tun. Deshalb baut man Funktionen ein, die ein Sterben nach X Tagen erzwingt. Ist doch vollkommen logisch. Was mich bei dem Vergleich wundert: Die Computerbranche sucht konstant nach Methoden, die Datenträger/Speicher/etc. länger haltbar zu machen. Liebe RIAA/MPAA: Wusstet ihr, dass eure eigenen Kunden (Die Labels) dadrunter leiden, das Masterbänder mit der Zeit kaputt gehen? Wusstet ihr, dass genau aus diesem Grund geforscht wird, um einen ewig haltbaren Datenträger zu erhalten?

Sagt es doch einfach wie es ist:

"Wir sind gierige Säcke, die das gleiche Album am liebsten direkt 10 Mal an den gleichen Kunden verkaufen wollen - am besten mit konstant steigenden Preisen."